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Interkommunales LEADER-Projekt präsentiert: Christian Schusters Fotoausstellung "Jüdische Spuren in Franken"



Eckental/Rathaus

Was ist LEADER?
Das Projekt "Inschriften beleben - Lasst Grabsteine sprechen" unter der Federführung Schnaittachs mit den Gemeinden Ottensoos, Simmelsdorf-Hüttenbach und Forth findet nun mit einer weiteren Veranstaltung Eingang in die Öffentlichkeit.
LEADER ist ein EU-Förderprogramm zur Stärkung ländlicher Räume. Der Markt Eckental beteiligt sich im Zuge der Heimatpflege an diesem Projekt, das seitens der Verwaltung von Dr. Karin Adam/Marketing betreut wird, die auch Ideen zur flankierenden Begleitung von LEADER mit Eckentaler Projekten auf den Weg bringt und plant.

Projektinhalte wahren kulturelles Gedächtnis Eckentals
Projektinhalt ist es, die Gräber der Forther Familien, deren kulturelles Erbe und damit das kulturelle Gedächtnis ganz Eckentals zu erhalten. Da die Grabinschriften dieser alten Friedhöfe zu verwittern drohen, werden diese im Rahmen des Projekts gereinigt und bewahrt. In der Datenbank zur jüdischen Grabsteinepigraphik mit dem Namen Epidat, werden all diese Informationen im Internet unter http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat dokumentiert. Das Projekt umfasst vielfältige Maßnahmen und ist sowohl jugendbegleitet, als auch wissenschaftlich.

Christian Schusters Fotoausstellung im Eckentaler Rathaus
Außerdem flankieren zusätzliche Projekte unter dem Dach LEADER. Eines davon ist die erweiterte Fotoausstellung Christian Schusters jüdischer Motive aus Franken unter Berücksichtigung des LEADER-Themas, die seit 5. November bis zum Jahresende im Eckentaler Rathaus zu sehen sein wird. Im neuen Jahr wandert diese in das Jüdische Museum nach Schnaittach weiter.
Der leidenschaftliche Fotograf Christian Schuster, Jahrgang 1975, der bereits mit einer renommierten Ausstellung beim Bezirk Mittelfranken zur jüdischen Geschichte ausgestellt hatte, fotografierte flankierend zum Leaderprojekt zusätzlich Forther Motive und beispielsweise auch Schnaittacher Friedhofsansichten. Der gebürtige Nürnberger und studierte Wirtschaftsingenieur fotografiert bereits seit seinem 8. Lebensjahr gerne mit unterschiedlichen Kameras. Diese Ausstellung, die mit einer festlichen Vernissage im Beisein vieler prominenter Köpfe rund um das LEADER-Projekt eröffnet wurde, wird nun den Bürgerinnen und Bürgern zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich sein.

Forther Pianistin begleitet Vernissage- Alina Serchenya spielte Werke jüdischer Komponisten
Die erst 30 Jahre junge, aus Weißrussland stammende Neufortherin, wohnt seit November 2016 mit Mann und Kind in Eckental und ist eine versierte Pianistin, Klavierlehrerin und Konzertmeisterin, die ihr Studium in der Heimat am Konservatorium absolvierte.
Bereits im April gab sie ein vielfach besprochenes Konzert in Forth, das sie auf einen Schlag in ihrer neuen Heimat bekannt machte. Seit diesem Frühjahr übernahm die Musikerin zudem die Leitung des Kinder- und Jugendchors St. Anna in Forth. Auf der Vernissage spielte sie thematisch passend handverlesene Stücke jüdischer Komponisten quer durch alle Genres und bot einen Einblick in ihr musikalisches Spektrum.

Weitere Informationen:
Foto: Adam/Markt Eckental

Bildunterschrift:

Die Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle (3.v.l.) mit dem Fotografen Christian Schuster (rechts daneben) freuen sich über die zahlreichen Besucher der Vernissage zu den "Jüdischen Spuren"
(ganz links und rechts daneben)
Julia Schuster, Leiterin der Volkshochschule Eckental mit Heroldsberg und Kalchreuth mit vhs-Dozentin Michaela Moritz, die zum LEADER-Projekt Forther Hörpfade auf die "Klingenden Landschaften" des Bayerischen Rundfunks berichten wird.
Der Zweite Bürgermeister Reinhard Zeiss (ganz rechts), der sich gleichfalls für das LEADER-Projekt einsetzt mit Projektinitiatorin und Schnaittacher Heimathistorikerin Birgit Kroder-Gumann (links daneben) und der Forther Pianistin Alina Serchenya.



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